Berichte über unsere Veranstaltungen

Landratsamts-Bienen liefern Honig

Zollern-Alb-Kurier

Datum 08.08.2017

Nr. 181

Der WDR, SWR und der Zollernalbkurier waren da

»Pflanzenschutz bringt nicht nur Vorteile«


Imker [ Friedrich Schalte-Reh zu EU-Verbot und Fehlentwicklungen ]


Das geplante EU-weite Verbot der Neonikotinoide in der Landwirtschaft zieht Kreise. In einem Arbeitspapier der EU-Kommission heißt es, dass von dem Pflanzenschutzmittel „ein akutes Risiko für die Bienen ausgehe“. Dagegen wehren sich Hersteller und Bauern. Die Imker sehen es eher positiv.


Zollernalbkreis. »Die Pflanzenschutzmittel bringen für die Landwirtschaft nicht nur Vorteile«, sagt Friedrich Scholte-Reh.» Sie haben auch Nebenwirkungen. Und es gibt keine Lebewesen, die in der Masse so eng aufeinander sitzen wie die Bienen. Sie übertragen Krankheiten und auch Nervengifte - die Neonikotinoide - auf den ganzen Stock. «Ein Totalverbot der Pflanzenschutzmittel sei aber nicht unbedingt der richtige Weg, meint, der Vorsitzende des Imkervereins Balingen-Geislingen- Rosenfeld mit derzeit mehr als 200 aktiven Mitgliedern, Tendenz steigend. 500 bis 600 Imker gebe es im Kreis, weiß er. Hinzu kämen ab und zu noch Wanderimker. Auf der Zollernalb. wo die Imkerei geradezu »boomt«, seien die Pflanzenschutzmittel nicht wirklich ein Problem. Hier gelte es mit den Bauern zu reden, festzulegen, wann Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden können, ohne den Bienen zu schaden: »Nach Sonnenuntergang, wenn sie nicht mehr fliegen. Leider hält man sich nicht dran.« Andererseits bedeute es, dass die Ernte darunter leide, wenn nicht mehr bestäubt werde. Ganz anders sehe es in Oberschwaben. Ravensburg, Biberach oder den neuen Bundesländern aus, wo es zum Teil riesige landwirtschaftliche Flächen gebe. Allgemein werde auf eine Intensivierung der Landwirtschaft und Monokulturen von April bis September gesetzt: »Die Rapsblüte dauert normalerweise 14 Tage. Aber auch die Landwirte unterliegen Zwängen. Jetzt wird Raps angebaut, der nur sieben bis acht Tage blüht. Dort muss man schon im Mai zufüttern, denn die Bienen

finden nichts mehr.«Aber die Pflanzenschutzmittel sind laut Friedrich Scholte-Reh nicht das einzige Problem. Mais werde angebaut, der genetisch angepasst ist, die Wiesen würden geschnitten, bevor sie blühen, und in den Gärten in der Stadt werde Woche für Woche gemäht und vertikutiert. Zuweilen würden sogar Folien eingezogen, die mit Schotter bedeckt werden, »damit dort ja nichts wächst, «Dabei seien gerade der Löwenzahn, der Klee und die Brennnessel für Bienen und Schmetterlinge wichtig. » Die Forsythie bringt gar nichts, die heimischen Pflanzen sind viel wertvoller,« Kein Verständnis hat er für Nachbarn, die das Summen aus dem Bienenstock als Lärmbelästigung empfinden: »Man kann alles übertreiben«, sagt er. Der Natur müsse man mehr freien Lauf lassen, meint der leidenschaftliche Imker, der sich auch um die Bienen auf dem Dach des Landratsamts kümmert: »Das heißt, dass man nicht jeden Randstreifen umpflügen sollte. Und im eigenen Garten sollte man vor Wintereinbruch nicht mähen.

Erst im Frühjahr wieder. Und um den Komposthaufen ein paar Pflanzen stehen lassen.«Ob der Klimawandel schuld sei an den extremen Wetterphänomenen, die auch den Bienen zu schaffen machen? Schelte-Reh glaubt es nicht. Extreme, sagte er, habe es schon immer gegeben. Bekanntlich könne man Themen auch totreden. Tatsache sei: Verluste durch die Varroa-Milbe oder andere äußerliche Bedingungen würden vor allem die älteren Imker melden, »die imkern wie vor 30, 40 Jahren«, Die Jüngeren wüssten hingegen genau, was man gegen die Milbe tun muss und wie man seine Bienen vor Umwelteinflüssen schützt.

Bienen-Sauna gegen die Milbe? Davon hält er nichts: »Das ist Hokuspokus. Es gibt bessere Methoden. Von dem, was seine Vereinsmitglieder tun, ist er überzeugt:

Honig sei ein sauberes, hochwertiges Produkt, bei dem es eben gewisse Spielregeln einzuhalten gebe, sagt er. »Alles andere muss die Politik, müssen die Interessenverbände klären.« Um Nachwuchs braucht sich sein Verein - der größte Imkerverein im Zollernalbkreis - keine Sorgen zu machen: Auf der Warteliste für nächstes Jahr seien bereits 30 Nachwuchsimker.

»Imkerei«, sagt Friedrich Schelte-Reh, »Ist das tollste Hobby auf der Welt.«

Hauptversammlung 2017

Schriftführer Axel Schuler berichtete ausführlich über das vergangene Jahr

Zur Hauptversammlung in der Krone in Heselwangen des Imkervereins Balingen | Geislingen | Rosenfeld e.V. erschienen mehr als 50 Imker aller Altersklassen. Vorsitzender Friedrich Scholte-Reh, der Schriftführer Axel Schuler und der Kassier Michael Effinger berichteten vom vergangenen, turbulenten Jahr, im dem erstmals in der Vereinsgeschichte der Württembergische Imkertag vom Verein ausgerichtet wurde. Zusammen mit dem Imkertag wurde auch das 140 jährige Vereinsjubiläum gefeiert.

Viel Arbeit und Energie steckte der gesamte Vorstand und die zahlreichen Helfer in das Gelingen der größten Veranstaltung in der Vereinsgeschichte des Imkervereins. Die Mühe hat sich gelohnt, da waren sich alle einig. Der Württembergische Imkertag war ein voller Erfolg!
Die Kosten blieben erfreulicherweise im kalkulierten Rahmen.

Der 1. Vorsitzende, Friedrich Scholte-Reh freute sich über die verjüngung des Altersdurchschnittes, ausgelöst durch die jährlich abgehaltenen Nachwuchsimkerschulungen. Erstmals wurde Anfang 2017 die Hürde von 200 Mitgliedern genommen. Dass die Mitglieder einem sehr aktiven Verein angehören, wurde beim Bericht des Schriftführers Axel Schuler deutlich.

Ein großes Lob für seine Buchhaltung bekam der Kassier Michael Effinger von den beiden Kassenprüfern.
Die Kasse sei tadellos geführt. Die Entlastung der Vorstandschaft wurde einstimmig erteilt. Anschließend blieb man noch lange in geselliger Runde beisammen.

Einstimmige Entlastung der Vorstandschaft
von links:
1. Vorstand: Friedrich Scholte-Reh,
2. Vorstand: Ludwig Englert,
Kassier: Michael Effinger

Heimischer Honig ist von hoher Qualität

Der Honig von 14 Imkern aus der Region ist unlängst beim Imkertag in Rosenfeld mit Preisen bedacht worden. An der vom Landesverband Württembergischer Imker ausgeschriebenen Honigprämierung hatten sich 14 Mitglieder des Imkervereins Balingen-Geislingen-Rosenfeld mit 15 Proben beteiligt (siehe Info); deren Produkte erhielten vom Prüfungsausschuss sehr gute Bewertungen. 13 Mal gab es Gold, zwei Mal Silber.

Bewertet wurden die Honige gemäß den Richtlinien des Deutschen Imkerbunds, der seit mehr als 90 Jahren an die Vermarktung echten Deutschen Honigs als Traditionsmarke im bekannten Imker-Honigglas mit grünem Etikett hohe Qualitätsansprüche stellt. Die von den Imkern neutral eingereichten Proben wurden im Labor der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim untersucht. Zu den Bewertungskriterien zählen dabei unter anderem der Zustand, die Sauberkeit, der Geruch, der Geschmack, der Wassergehalt, die Invertase-Aktivität (Enzyme) und die Aufmachung des Honigs. Der Untersuchung auf Rückstände aus Pflanzenschutzmitteln und sonstigen Schadstoffen wurde besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Alle untersuchten Honige aus der Region Balingen, Geislingen und Rosenfeld entsprachen hinsichtlich der untersuchten Parameter den gesetzlichen Bestimmungen. Bei der mikroskopischen Untersuchung wurden die im Honig enthaltenen Pollen der nektarliefernden Pflanzen ausgezählt, um daraus die Herkunft und Sortenbestimmung festlegen zu können.

Mit dem August hat für die Imker ein neues Bienenjahr begonnen. Die Imker erwarten in diesem Sommer eine zufriedenstellende Honigernte. Die Bienenvölker werden jetzt auf den Winter vorbereitet.

Quelle: Schwarzwälder-Bote 17.08.2016

Erste Impressionen zum Württembergischen Imkertag in Balingen-Rosenfeld

Winterbehandlung zum Abschluß

Winterbehandlung und Kursabschluß am Lehrbienenstand in Heselwangen
Winterbehandlung und Kursabschluß am Lehrbienenstand in Heselwangen

Abschlussveranstaltung der Jungimkerschulung am Lehrbienenstand im Balingen-Heselwangen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Friedriche Scholte-Reh ging es wie immer gleich ans Bienenvolk. Karl Weinmann, der dieses Jahr die Imkerschulung leitete, behandelte die Bienen mit Oxalsäure, die sogenannte Winterbehandlung.

Danach ging es noch zur Abschlußveranstaltung in die Krone in Heselwangen.

Wir freuen uns auf den folgenden Kurs 2016!

Interessenten können sich bereits jetzt dazu anmelden!

Anmeldung:   Axel Schuler, 0 74 33 / 27 33 22
eMail :            schreiber@honigboerse.de

Einführungsversanstaltung

informative und unterhaltsame Heranführung an die Bienenhaltung

am 14. Februar 2016
10 bis 17 Uhr
im Gasthaus Krone in
72415 Grosselfingen

Der Einführungskurs ist unverbindlich und kostenlos für alle die Interesse am Imkern haben.

Alle Termine finden Sie hier!

Abschlussvorführung unseres Imkerkurses 2015 mit anschließendem geselligem Imkerstammtisch.

Spende an die Hospizgruppe Balingen

Übergabe 800€ Spende an die Hospizgruppe Balingen
v.l.n.r.: Die Leiter der Ökumenischen Hospizgruppe Balingen, Pfarrer Christof Seisser und Birgit Schafitel-Stegmann, die Vereinsvorsitzenden Friedrich Scholte-Reh und Axel Schuler.

Eine Spende in Höhe von 800 € konnten kürzlich die beiden Vorsitzenden des Obst-und Gartenbauvereins Balingen, Friedrich Scholte-Reh, und des Imkervereins Balingen-Geislingen-Rosenfeld, Axel Schuler, an die Ökumenische Hospizgruppe Balingen übergeben.

Beim Erntedankfest der Kirchengemeinde Heselwangen hatten sie in Zusammenarbeit mit den Pflegeheimen Nadia Hoss und der Bäckerei Keck aus Leidringen Spezialitäten rund um die Zwiebel verkauft und den Erlös, wie schon im Vorjahr, an die Hospizgruppe gespendet.

Tatkräftig unterstützt wurden die Vereine von den Konfirmanden der Kirchengemeinde. Im nächsten Jahr ist eine ähnliche Aktion geplant. Dann wird sich voraussichtlich alles um die Tomate drehen.

Erntedankfest 2015

Erntedankfest Imkerverein Balingen | Geislingen | Rosenfeld e.V. & OGV Balingen

Die gemeinsame Erntedankfestveranstaltung mit dem OGV Balingen in Balingen-Heselwangen war erfolgreich. Der Erlös der Veranstaltung von 800 Euro wurde in den letzten Tagen der ökumenischen Hospizgruppe Balingen übergeben.

Danke den Spendern, Mithelfern und Besuchern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Kinderferienprogramm: Honigernte auf dem Dach

Honigernte auf dem Dach im Rahmen des Kinderferienprogramm Balingen

Nachwuchsimker ernten Honig


Bereits zum dritten Mal ernteten Kinder im Rahmen der Ferienspiele der Stadt Balingen fleißig Honig auf dem Dach des Landratsamtsgebäudes.
Es gehört schon zur Tradition, dass während der Sommerferien interessierte Nachwuchsimker gemeinsam mit dem Imkerverein Balingen-Geislingen-Rosenfeld das Dach des Landratsamtes erklimmen, um den hauseigenen Honig zu ernten. Mittlerweile leben dort drei Bienenvölker ...

 Artikel 14.09.2015 Südwest Presse SWP.de

Lehrfahrt zum Bienenforschungszentrum in Bern (CH)

Gewinnung von Gelée Royale
Gewinnung von Gelée Royale

Aufbruch war früh morgens, da eine lange Fahrt bevorstand. Das Wetter war ausgesprochen gut und die etwa 40 Teilnehmer bei bester Laune. Während der Fahr wurde eine kurze Pause eingelegt und die leckeren Backwaren unseres "Vereinsbäckes" Detlef Keck bei herrlichem Ausblick auf die Hegaulandschaft genossen.

Angekommen in Bern begrüßte uns der Institutsleiter des Zentrums für Bienenforschung, Herr Jean-Daniel Charrière. Neben allgemeinen Informationen über die vielschichte Arbeit des Forschungszentrum konnten wir auch die Gewinnung von Gelée Royale miterleben, das für Forschungszwecke benötigt wird. Interessant war zu hören, dass in der Schweiz die Sauerbrut (europäische Faulbrut) mit die am häufigsten auftretende Erkrankung der Bienen ist und erhebliche Schäden anrichtet. In Deutschland ist diese Krankheit eher selten bei den Bienen. Daneben spielt in der Schweiz, wie auch in der übrigen Welt, die Varroamilbe eine große Rolle bei der Bienenhaltung. Hier wie dort forscht man nach geeigneten wirkungsvollen  Behandlungsmethoden, die in den Völker und den Bienenprodukten keine Rückstände verursachen.

Nach der Besichtung der vor dem Institut aufgestellten Bienenvölkern, war es dann auch Zeit für das Mittagessen. Dieses wurde in einem guten schweizer Lokal in der Nähe des Instituts serviert und mundete den Ausflüglern ausgezeichnet.

Nach dem Essen wurde noch das nationale milchwirtschaftliche Museum in Kiesen besichtigt. Hier erfuhren Teilnehmer vieles über die Entstehung des berühmten Emmentaler Käses. Die leckeren Käseproben mit verschiedenen Reifegraden schmeckten ausgezeichnet und stärkten nochmals für die Rückfahrt, die dann auch schon bald angetreten wurde.

Gruppenbild Lehrfahrt Imkerverein Balingen | Geislingen | Rosenfeld e.V.
Gruppenbild Lehrfahrt 2015 des Imkervereins Balingen | Geislingen | Rosenfeld e.V.

Imkerkurs für Feuerwehrleute im Zollernalbkreis

Jungimkerschulung im Imkerverein Balingen | Geislingen | Rosenfeld e.V.

Oft werden Sie als Erstes gerufen wenn sich ein Bienenschwarm nieder läßt. Um so wichtiger ist es den Kameraden beizubringen wie man mit diesen nützlichen Insekten umgeht. Deshalb bietet unser Verein in diesem Jahr erstmalig und einzigartig in Baden-Württemberg eine speziell für Feuerwehrleute zugeschnittene Zusatzausbildung.

Wir würden uns freuen, wenn viele dieser Feuerwehrleute den Zuschuß aus Fördermitteln zur Anschaffung von Schutzkleidung oder einer Beute in Anspruch nehmen und unserem wundervollen und so wichtigen Hobby treu bleiben.

 

Eine großer Artikel dazu ist auch im Schwarzwälder Bote Ortsausgabe Balingen erschienen.

Erster Termin der Jungimkerschulung

Auch in diesem Jahr trafen sich zahlreiche Interessierte zu Jungimkerschulung am Lehrbienenstand im Balingen-Heselwangen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Friedriche Scholte-Reh ging es gleich ans Bienenvolk. Karl Weinmann, der dieses Jahr die Imkerschulung leitet, zeigte schon am ersten Tag bei der Frühjahrsnachschau wie interessant und spannend das Imkern sein kann.

 

Wir freuen uns auf die nächsten Termine.
Am 14.04.2015 mit dem Thema "Honigraumerweiterung" geht es weiter.

Interessierte Nachzügler können noch mitmachen!

Melden Sie sich an!

25 Teilnehmer folgten interessiert den Vorführungen von Hans Weinmann am Lehrbienenstand in Balingen-Heselwangen.

Hauptversammlung Imkervereins Balingen-Geislingen-Rosenfeld

Balingen Imker präsentieren sich in Grün-Blau 

Balingen-Heselwangen (jet). Im neuen Outfit in Grün-Blau präsentierten sich die Vorstandsmitglieder des Imkervereins Balingen-Geislingen-Rosenfeld nun in der Hauptversammlung in Heselwangen.

Die neue Kleidung soll die Zusammengehörigkeit in der größten Imkervereinigung im Zollernalbkreis verdeutlichen. Vorsitzender Friedrich Scholte-Reh bezeichnete in seinem Rückblick die Bemühungen um weiteren Nachwuchs als eine der Hauptaufgaben für die Imkerfamilie. Dazu zählt die gezielte Ausbildung junger Feuerwehrleute, werden diese doch des öfteren zu entflogenen Bienenvölkern gerufen. Mit dieser Maßnahme und der stetigen Nachwuchsschulung soll auch der Altersdurchschnitt gesenkt werden. Die OEW bezuschusse dieses Vorhaben mit einem größeren Geldbetrag.

Dass man sich im Imkerverein nicht nur den emsigen Tierchen verpflichtet fühlt, belegt das soziale Engagement beim Kartoffelfestival. Diese erstmals 2014 durchgeführte Aktion soll auch in diesem Jahr wieder veranstaltet werden. Zudem richte sich schon jetzt der Fokus auf die 140-Jahr-Feier, in deren Rahmen der Württembergische Imkertag in Rosenfeld stattfinden soll.

Axel Schuler als Schriftführer beleuchtete die einzelnen Stationen, stellte dabei die Bienenhaltung auf dem Dach des Landratsamts mit zwei Bienenvölkern heraus und verwies auf die Teilnahme am Balinger Ferienprogramm, mit der bei Kindern das Interesse an der Imkerei geweckt werden soll. Insgesamt werden von den 170 Vereinsmitgliedern 1292 Bienenvölker betreut.

Während die Obleute Alfred Jenter für Bienengesundheit, Beate Klinger für die Betreuung der Neuimker, Karl Weinmann als Zuchtwart und Claudia Poullion für die Vereinsbienen in ihren Ämtern bestätigt wurden, ließen sich die Kassenprüfer Wilhelm Nickol und Manfred Böhl durch Dieter Mußner und Wolfgang Schlagenhauf ersetzen.

Eberhard Müller stellte als ehrenamtlicher Berater ein Imkerprojekt in Kamerun vor und ließ eine Unterstützung auf Internetbasis prüfen. Demgegenüber wurde eine Partnerschaft mit Gleichgesinnten in den Nachbarländern für möglich gehalten. Einen Einblick in die Arbeit der Universität Hohenheim gab Martin Denoix, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde der Landesanstalt für Bienenkunde. Diese 50 Jahre alte Vereinigung mit ihren 600 Mitgliedern unterstützt die Forschungsarbeit, wodurch dann wieder alle Imkerverbände profitieren.

Schwarzwälder-Bote, 23.02.2015

Hauptversammlung 2015 des Imkervereins Balingen | Geislingen | Rosenfeld e.v.
Ehrungen bei der Hauptversammlung 2015
Fotos: Susanne Marx
Hauptversammlung 2015 des Imkervereins Balingen | Geislingen | Rosenfeld e.v.
Hauptversammlung 2015 des Imkervereins Balingen | Geislingen | Rosenfeld e.v.

Bienen sind diesmal wichtiger als das Fußballspiel

Besuch einer Schulklasse auf dem Bienenlehrpfad

Viertklässler der Grundschule Endingen-Erzingen besuchen den Lehrpfad

Die Viertklässer der Grundschule Endingen-Erzingen interessieren sich für die Imkerei und besuchen den Bienenlehrpfad. Pünktlich zum Anpfiff des Fußball-WM-Spiels Deutschland gegen USAkommendie Kinder der vierten Klasse der Grundschule Endingen-Erzingen mit ihren beiden Lehrern auf ihren Fahrrädern den Berg heraufgestrampelt. Ihr Ziel ist der Bienenlehrpfad mit Lehrbienenstand des Imkervereins Balingen-Geislingen-Rosenfeld im Naherholungsgebiet Schlackenhalde bei Weilstetten.
Friedrich Scholte-Reh, Vorsitzender des Vereins, und Axel Schuler, dessen Schriftführer, gaben den Besuchern beim Begehen des Lehrpfades viele Informationen über die Bienen und die Tätigkeit des Imkers. Die Kinder stellen dazu viele Fragen und zeigen ein großes Interesse. Spannend wurde es dann beim Blick in die Bienenvölker.
Staunend stellten die Kinder fest, dass die Bienen ganz friedlich blieben und so konnte noch vieles
entdeckt werden, ohne dass jemand gestochen wurde. Besonders toll fanden die Kinder es mit dem Finger ganz frischen Honig aus einer Wabe zu schlecken, die eben noch im Bienenvolk war. Am Schluss der gut einstündigen Führung stellten die Besucher fest, dass Bienen noch faszinierender

Quelle: Zollern-Alb-Kurier http://www.zak.de Datum 08.07.2014 Foto: Privat

Bienenfleißig auf dem Amt

Völker auf dem Dach der Behörde sorgen erneut für gute Honigernte

Der Imkerverein Balingen-Geislingen-Rosenfeld betreut auf dem Dach des Landratsamtes in Balingen zwei Bienenvölker. Der Honigertrag war gut und wurde dem Landkreis geschenkt.

Die Ausschussmitglieder des Imkervereins trafen sich in der Bäckerei Keck in Leidringen. Dort wurde der in Gläser abgefüllte Honig mit eigens hierfür entworfenen Etiketten versehen. Der Verein übergab die Gläser mit der reichen Ernte wie schon im Vorjahr an Landrat Günther-Martin Pauli.

Der Kreischef zeigte sich sehr erfreut und dankte den Mitgliedern des Imkervereins für das große Engagement. Die Honiggläser werden nun bei verschiedenen besonderen Gelegenheiten verschenkt. So wird demnächst Ministerpräsident Wilfried Kretschmann eine Kostprobe des Nektars erhalten, den die emsigen Mitarbeiter auf dem Dach des Landratsamtes produziert haben.

Mit dem im Jahr 2012 begonnenen Projekt möchte der Verein in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt zeigen, dass auch in der Stadt eine Bienenhaltung möglich ist. Gut gewählt scheint der Standort auf dem Dach des Landratsamtes zu sein, denn erfreulicherweise konnte man sich schon das zweite Mal in Folge über eine überdurchschnittliche Honigernte freuen. Wer möchte, kann die Bienenvölker über eine installierte Webcam live beobachten.

Geschleudert wurde der Honig mit Kindern, die am Balinger Sommerferienprogramm des Imkervereins teilnahmen. Mit diesem Angebot möchte der Verein Kindern die faszinierende Welt der Honigbienen näher bringen. Im kommenden Jahr bietet der Verein wieder einen Einsteigerkurs an. Informationen hierzu gibt es auf der Internetseite des Vereins.

Quelle: ZAK Zollern-Alb-Kurier Lokales Balingen/Rosenfeld  Datum: 14.11.2014 Foto: privat

Erntedankfest unterstützt Hospizarbeit

Ein Spendenscheck in Höhe von 1000 € wurde von der Vorstandschaft an die Hospizgruppe Balingen überreicht.
Quelle: Zollern-Alb-Kurier http://www.zak.de Datum 17.11.2014 Foto: Je

Erster Honig der Stadtbienen

Sommerferienprogramm Stadt Balingen

Wie kommt der Honig ins Glas? Um diese Frage drehte sich alles am Sonntagmorgen im Landratsamt Balingen. Im Rahmen des Sommerferienprogramms der Stadt Balingen kamen 20 neugierige Kinder um dieser Frage auf den Grund zu gehen.

Seit Oktober letzten Jahres haben zwei Bienenvölker ein neues Zuhause gefunden. In Zusammenarbeit mit dem Imkerverein Balingen-Geislingen-Rosenfeld e.V. wurden zwei Bienenstöcke auf der Dachterrasse des Landratsamts Balingen aufgestellt. Dank einer Webcam und einer elektronischen Waage kann man die fleißigen Arbeiterinnen rund um die Uhr per Internet beobachten und erfahren, wie eifrig die Bienen ihren Aufgaben nachgehen. Die Betreuung der Tiere haben Dr. Claudia Pouillon und Edeltraud Ziegler übernommen, zwei Nachwuchsimkerinnen und zu gleich Mitarbeiterinnen des Landratsamtes.

Am  Sonntag durften 20 begeisterte Nachwuchsimker im Rahmen des diesjährigen Sommerferienprogramms nun selbst mitanpacken, um aus den Honigwaben leckeren Honig zu gewinnen. Bevor es in Kleingruppen auf das Dach des Landratsamts Balingen ging, lauschten die Kinder interessiert der Begrüßung von Friedrich Scholte-Reh, dem Vorstand des Imkervereins und dem Vortrag von Alfred Jenter, Ehrenmitglied des Vereins. Dabei erfuhren sie, dass selbst Ministerpräsident Wilfried Kretschmann Regierungshonig erntet und erhielten zudem eine kleine Einführung in die Welt der Bienen. Anschließend ging es auf die Dachterrasse des Landratsamtes. Die Kinder konnten live mitansehen, wie Imker Karl Weinmann jede Wabe einzeln aus dem Bienenstock entnahm. Die vollgefüllten Honigwaben wurden den Kindern gezeigt und ganz fasziniert beobachteten sie die Arbeit des Imkers. Die prallgefüllten Honigwaben wurden daraufhin ins Landratsamtsgebäude getragen. Dort konnten die Kinder dann selbst Hand anlegen. Mit einer Entdecklungsgabel wurden vorsichtig die mit Wachs verschlossenen Honigwaben freigelegt. Die süße Masse leuchtet gelb-bräunlich und lud ein, den Honig vorab zu kosten. Landrat Günther-Martin Pauli ließ es sich nicht nehmen, den Kindern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.  In einer Honigschleuder wurden je vier  Waben eingelegt und per Hand mit einer Kurbel  angetrieben.  Gespannt verfolgten die Nachwuchsimker die ersten Tropfen des neugewonnen Honigs, der durch das Zentrifugieren aus den Waben geschleudert wurden und anschließend in einen Behälter floss. Natürlich wurde der Honig gleich gekostet. Das Urteil viel bei allen gleich aus: „Der Honig schmeckte so lecker“. Manch einer konnte nicht mehr aufhören zu naschen und musste immer weiter essen, obwohl der  Bauch schon längst voll war. Insgesamt wurden 26 vollgefüllte Waben geerntet und es entstanden um die 65 Kilo Honig. Dieser wird dem Landratsamt zur Verfügung gestellt.

(Marisa Hahn, 04.08.2013)

Jahresausflug zur schweizer Agrarforschungsanstalt

Mit einem voll besetzten Bus besuchten Mitglieder des Imkervereins bei allerbestem Ausflugswetter die schweizer Agrarforschungsanstalt Agroscope in Wädenswil am Zürichsee.

Um 7 Uhr war Abfahrt, was für ein paar wenige Teilnehmer eine Herausforderung war. Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle, so dass die Gruppe pünktlich um 10 Uhr bei der Forschungsanstalt ankam.

Nach allgemeinen Informationen über die Forschungsanstalt führte das Programm in den Außenbereich, wo Herr Simon Egger über die neuesten Erkenntnisse bei der Feuerbrandforschung, Sortenzüchtung und -prüfung,  Kirschenschädlingen und vieles mehr berichtete. Abgeschlossen wurde der Rundgang von einem Apero mit "Klöpfmost" und anderen Getränken bei herrlichem Ausblick über den Zürichsee.


Nach einer kurzen Busfahrt zum Weinbaumuseum nahm man in der dortigen guten Stube Platz. Die Reisenden erwartete hier ein Buffet mit etwa 30 verschiedenen Käsesorten sowie Trockenfleischspezialitäten. Abgerundet wurde das Mittagessen mit einer Weinverkostung. Nach der anschießenden Führung durch das liebevoll eingerichtete Museum und einem Spaziergang durch den Weinsortengarten, machte man sich wieder auf den Heimweg.